Psychologische Hilfe: Beratung, Coaching & Therapie

Was ist der Unterschied?
Beratung, Coaching, Therapie...

Als Diplom-Wirtschaftspsychologin (BDP) biete ich psychologische Beratung, Coaching und Training an – keine psychotherapeutische Behandlung im heilkundlichen Sinne und keine psychiatrische Versorgung.

Diese Seite gibt Ihnen eine kompakte Orientierung, damit Sie die für Ihre Situation passende Form der Unterstützung wählen können. 
 

Weiterführende Informationen finden Sie u.a. beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP).

Psychologische Berater:in, Coach, Trainer:in

Richtet sich an Menschen, die keinen klinischen Krankheitswert aufweisen, sich aber in herausfordernden Lebenssituationen Unterstützung wünschen, z. B.:

  • bei persönlichen oder beruflichen Veränderungen
  • in Phasen erhöhter Belastung
  • beim Aufbau von Resilienz und Selbstfürsorge
  • im Umgang mit gesundheitlichen oder emotional fordernden Situationen

Diese Angebote werden idealerweise von Psycholog:innen durchgeführt (Diplom oder Masterabschluss), oft ergänzt durch spezifische Weiterbildungen (z. B. Resilienz, Gesundheitspsychologie, Kommunikationspsychologie).

 

Da die Berufsbezeichnungen im Beratungs- und Coachingbereich nicht geschützt sind, lohnt es sich, Qualifikationen genau zu prüfen.

Psychologische:r Psychotherapeut:in

Behandelt klinisch relevante psychische Erkrankungen (z. B. Depressionen, Angststörungen) mit wissenschaftlich anerkannten therapeutischen Verfahren.


Sie wird von approbierten Psychologischen Psychotherapeut:innen durchgeführt.

 

Diese verfügen über:

  • ein Psychologiestudium (Diplom oder Bachelor + Master)
  • eine mehrjährige staatlich anerkannte psychotherapeutische Ausbildung
  • eine Approbation
  • können ihre Leistungen kassenärztlich abrechnen.

Psychiater:in

Behandelt psychische Erkrankungen im medizinischen Kontext, oft in Kombination mit Medikamenten.


Psychiater:innen sind Ärzt:innen mit einer Facharztausbildung in Psychiatrie oder Psychosomatik.

Heilpraktiker:in Psychotherapie

Darf nach bestehener Überprüfung durch das Gesundheitsamt psychotherapeutisch tätig sein.


Diese Überprüfung stellt sicher, dass keine Gefährdung durch den bzw. die Therapeut*in für Patient*innen ausgeht. Neben der Fachkundeprüfung werden auch Kenntnisse in anerkannten therapeutischen Verfahren im Rahmen einer mündlichen Prüfung abgefragt.  

 

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Ausbildung zum approbierten psychologischen Psychotherapeuten deutlich umfangreicher ist (in der Regel mehrere Jahre), und die Zulassung als Heilpraktiker:in kein Studium der Psychologie voraussetzt.


Einige Psycholog:innen nutzen diesen Weg jedoch, um heilkundlich arbeiten zu können, wenn sie keine Approbation anstreben.

 

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Da keine Approbation besteht, wird in der Regel privat abgerechnet.

 

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